Foto auf Alu-Dibond, Forex oder Acrylglas: Welches Trägermaterial ist für mein Foto ideal?

Die Digitalfotografie hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht. Selbst handelsübliche Smartphones besitzen inzwischen Kameras mit derart hohen Auflösungen, dass sie die klassische Kamera im Amateurbereich fast komplett ersetzt haben. Großformatige Abzüge und Poster können in erstklassiger Qualität von solchen Fotos hergestellt werden. Die Nachfrage für Posterdrucke von eigenen Schnappschüssen ist entsprechend groß. Doch wie bringt man ein großes Foto an der Wand am besten zur Geltung? Das einfache Poster, das man an die Wand pinnt oder klebt, ist meist nichts für das Wohnzimmer und obendrein auch nicht wirklich lange haltbar, da Risse und Beschädigungen das Bild schnell entstellen können. Daher möchten viele Hobbyfotografen ihre Bilder professionell gestalten und suchen ein geeignetes Trägermaterial.

Das Foto auf Forexplatte ist leicht und kostengünstig

Poster lassen sich heute direkt auf entsprechende Trägermaterialien aufbringen, sei es durch Direktdruck oder durch das Laminieren des Fotos auf die jeweilige Oberfläche. Neben der größeren Stabilität kommt das Bild so deutlich besser zur Geltung und kann in der Regel auch einfacher aufgehängt werden. Zur Wahl stehen vor allem drei Varianten für Materialien von Trägerplatten: Acrylglas (auch als Plexiglas bekannt), Alu-Dibond sowie Forex-Hartschaum. Alle diese Werkstoffe haben ihre eigenen Vorzüge und eignen sich für bestimmte Anwendungen besonders gut. Aber welcher ist der richtige für Ihr Foto? Am kostengünstigsten ist in der Regel ein Foto auf Forexplatte. Hierbei wird das Foto entweder mittels UV-Druckverfahren direkt auf den Hartschaum aufgedruckt oder zunächst auf ein hochwertiges Echtfoto-Papier gedruckt, das dann auf die Hartschaumplatte aufgezogen wird.

Das geringe Gewicht der Forexplatte macht das Aufhängen einfach

Fotos auf Forexplatte lassen sich sehr gut verarbeiten, weil der Hartschaum einfach auf jedes gewünschte Format zugeschnitten werden kann. Außerdem ist das geringe Gewicht ein entscheidender Vorteil, wenn man keine großen Dübel in die Wand schlagen möchte oder die Wand einfach nicht für größere Gewichte geeignet ist. Die Farbbrillanz ist beim Direktdruck auf die raue Oberfläche des Forex sehr gut, zumal die Fotos dadurch eine zusätzliche Tiefenwirkung erfahren. Die Bestellung gestaltet sich sehr einfach, denn im Prinzip konfiguriert man das Foto auf Hartschaumplatte ebenso wie jedes andere Poster. Wer mag, kann zusätzlich einen passenden Rahmen auswählen, um dem Bild noch mehr Geltung zu verleihen. Die geringen Materialkosten und die leichte Verarbeitung des Materials machen Forex-Hartschaumplatten zu einem kostengünstigen und effektvollen Posterträger.

Die hohe Stabilität macht das Foto auf Alu-Dibond für große Formate ideal

Zwei dünne Aluminiumbleche, die mit stabilem und flexiblem Polyethylen in Sandwichbauweise miteinander verbunden werden, bezeichnet man als Alu-Dibond. Dieses Trägermaterial ist perfekt für Kunden, die eine hochwertige Aluminium-Optik für ihre Fotografien wünschen, aber gerne etwas an Gewicht einsparen möchten. Denn im Gegensatz zu einer Aluminiumplatte gleicher Stärke ist ein Poster auf Alu-Dibond um einiges leichter. Speziell großformatige Bilder, die eine hohe Stabilität und Steifigkeit benötigen, lassen sich somit bestens an die Wand bringen. Nicht umsonst verwenden viele Galerien in aller Welt dieses Material für hochwertige Kunstdrucke. Drei Varianten stehen zur Wahl, um das Foto auf die Aluminium-Oberfläche zu bringen. Beim Direktdruck wird die Platte zunächst mit einer weißen Grundierung versehen, damit alle Farben korrekt wiedergegeben werden. Die optisch ansprechendste Variante ist für viele Fachleute der Fotodruck auf echtem Fotopapier, das anschließend auf das Alu-Dibond laminiert wird. Besonders die Farbtiefe und Schärfe sind hier unerreicht. Etwas günstiger ist der Digitaldruck auf Posterpapier, das ebenfalls auf die Aluminiumplatte aufgezogen wird.

Das Acrylglasfoto besitzt eine erstaunliche Farbbrillanz

Ein modernes Trägermaterial, das sich immer größerer Beliebtheit erfreut, ist das Foto auf Acrylglasplatte. Die Poster werden meist ohne eigenen Bilderrahmen geordert und stellen somit eine moderne Alternative zum gerahmten Bild dar. Der beeindruckende optische Effekt rührt von der direkten Verbindung des Fotos mit dem Acrylglas her und wirkt ähnlich wie eine Glasmalerei. Der Kunde hat zwei Variationen zur Wahl: Zum einen kann man einen beliebigen Fotoabzug hinter die Plexiglas-Platte kleben. Dies ist besonders dann zu empfehlen, wenn das Bild vor Beschädigungen geschützt werden soll. Ganz ohne Papier geht es, wenn das Foto auf Acrylglas direkt aufgedruckt wird. Dabei gehen Farbe und Plexiglas eine sehr intensive Verbindung ein, welche die Farben besonders gut hervorstechen lassen. Die zusätzlichen Lichtbrechungseffekte, die durch die polierten Oberflächen der Acrylglasplatte und der Kanten entstehen, sind für das Acrylglasfoto besonders typisch und machen für viele den Reiz dieser Variante aus. Da es zwischen Bild und Glasschicht keinen Zwischenraum gibt, ist der optische Eindruck im Gegensatz zum Glasrahmen sehr beeindruckend.

Ob Foto auf Acrylglas, Forex oder Alu-Dibond: Ihr Geschmack entscheidet

Alle Trägermaterialien haben ihre speziellen Eigenschaften. Für besonders große Galeriedrucke ist Aluminium sicherlich ein bevorzugtes Material, das in seiner Farbtiefe unerreicht ist. Aber auch der sogenannte Acrylglas-Effekt kann viele Künstler begeistern. Kostengünstiger und leichter geht es in beiden Fällen mit dem Foto auf Hartschaumplatte, die sich zudem problemlos in jedes beliebige Format schneiden lässt. Hochwertige Fotopapiere oder der Direktdruck auf das Trägermaterial runden die Optionen ab, so dass man vom Kunstwerk mit hohem gestalterischen Anspruch bis hin zum einfachen Posterabzug eines Urlaubsschnappschusses für jedes Bild das geeignete Trägermaterial findet.

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